Kinder spielen gemeinsam Wortmaumau Kartenspiel
Leseförderung

Leseförderung durch Spielen: Warum Kartenspiele Kindern beim Lesen helfen

„Lies doch mal was!" – und schon ist die Stimmung im Keller. Viele Eltern kennen diesen Kreislauf: Das Kind soll lesen üben, aber die Motivation fehlt. Klassische Leseübungen werden schnell langweilig. Dabei gibt es einen Weg, der Lesen fast nebenbei fördert – und der macht sogar Spaß: Kartenspiele.

Warum funktioniert spielerisches Lernen so gut?

Beim Spielen passiert etwas Magisches: Kinder sind so ins Spiel versunken und vom spielerischen Ehrgeiz gepackt, dass das Lesen zur Nebensache wird. Genau das macht den Unterschied. Statt sich auf das "müssen" zu konzentrieren, lesen Kinder, weil sie gewinnen wollen.

Die Wissenschaft bestätigt diesen Effekt: Spielerisches Lernen aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn. Dopamin wird freigesetzt, positive Emotionen entstehen – und positive Emotionen sind der beste Lernbeschleuniger, den es gibt.

flowchart TD
    A["🎮 Spielen"] --> B["🏆 Gewinnen wollen"]
    B --> C["📖 Lesen müssen"]
    C --> D["🧠 Dopamin freigesetzt"]
    D --> E["💡 Lernen funktioniert"]
    E --> F["😊 Erfolg & Spaß"]
    F --> A
    style A fill:#1a4b8c,color:#fff
    style D fill:#f5a623,color:#fff
    style E fill:#2e7d32,color:#fff
                    
Der Lern-Kreislauf: Spielen → Motivation → Lesen → Lernerfolg

Was macht Kartenspiele besonders geeignet?

Das Geheimnis liegt in der Wiederholung ohne Langeweile. Dieselben Wörter tauchen immer wieder auf – aber in wechselnden Spielsituationen. Ein Wort pro Karte überfordert nicht, und das Spiel gibt sofortiges Feedback: Passt die Karte? Wurde richtig gelesen?

Dazu kommt die soziale Komponente: Gemeinsam mit Familie oder Freunden macht Lesen schlicht mehr Spaß als alleine über einem Arbeitsblatt. Und jede gewonnene Runde stärkt das Selbstbewusstsein – ein Effekt, den kein Leseübungsheft bieten kann.

Das Prinzip hinter Wortmaumau

Wortmaumau nutzt das weltbekannte Spielprinzip von MauMau – aber mit einem Twist: Statt Farben und Zahlen stehen Wörter im Mittelpunkt.

Eine Karte passt, wenn sie den gleichen Anfangsbuchstaben oder den gleichen Vokal (a, e, i, o, u) hat wie die oberste Karte. Das bedeutet:

  • Kinder müssen jedes Wort lesen
  • Sie analysieren unbewusst die Wortstruktur
  • Sie trainieren das Erkennen von Vokalen
  • Sie erweitern spielerisch ihren Wortschatz

„Auf ‚Hand' passt ‚Heft' (gleicher Anfangsbuchstabe H) oder ‚Bank' (gleicher Vokal A)."

Die 5 genialen Features von Wortmaumau

Wortmaumau ist mehr als nur ein Kartenspiel – es ist ein verstecktes Lernsystem. Jedes Feature hat einen pädagogischen Hintergrund:

1. Die Vokal-Regel

Warum Vokale? Sie sind die „Kerne" jeder Silbe. Wer Vokale schnell erkennt, erfasst Silben schneller – der Schlüssel zum flüssigen Lesen.

2. Der Anlaut-Match

Anlauterkennung ist die Basis der phonologischen Bewusstheit. „Was hört sich am Anfang gleich an?" – das trainiert das Gehör für Laute.

3. Die Joker-Karten

Strategisches Denken ist gefragt! Der Joker (Wunschkarte) gibt dem Kind Kontrolle und eine kurze Lesepause zum Durchatmen.

4. Die „Zieh 2"-Dynamik

Emotionen sind der Lern-Turbo. Wenn man eine „Zieh 2"-Karte bekommt, ärgert man sich – und ist sofort hellwach. Diese emotionale Beteiligung verankert das Gelernte.

5. Das Mau-Wort

Das letzte Wort laut rufen zu müssen, ist ein Triumph. Es verknüpft das Lesen mit einem direkten Erfolgserlebnis.

Für wen eignet sich Wortmaumau?

Das Spiel wurde speziell entwickelt für:

  • Grundschüler (ab 7 Jahren): Die alle Buchstaben kennen und das Lesen festigen wollen
  • Lerntherapie: Als motivierendes Übungsmaterial bei Lese-Rechtschreib-Schwäche
  • DaZ-Unterricht: Deutsch als Zweitsprache spielerisch üben
  • Familien: Die Lernen und Spielen verbinden möchten

Praktische Tipps für Eltern

So nutzen Sie Kartenspiele optimal für die Leseförderung:

  1. Regelmäßigkeit: Lieber 15 Minuten täglich als eine Stunde am Wochenende
  2. Kein Druck: Das Spiel soll Spaß machen – nicht zur Pflichtübung werden
  3. Mitspielen: Kinder lernen am besten, wenn Erwachsene aktiv dabei sind
  4. Loben: Jeder Fortschritt verdient Anerkennung
  5. Geduld: Manchmal braucht es mehrere Runden, bis der Funke überspringt

Fazit: Lesen ist ein Kinderspiel

Kartenspiele wie Wortmaumau zeigen: Leseförderung muss nicht anstrengend sein. Wenn Kinder spielen, lernen sie fast von selbst. Der Schlüssel liegt darin, das Lesen in eine Aktivität einzubetten, die Freude macht.

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