Lernverhalten

Im Englischen gibt es das "ungerechte" Sprichwort: "The rich get richer". Also, wer schon was hat, dem fliegt noch mehr zu. Mit dem einfachen Lernspiel Wortmaumau geht es genau darum: um diese Art der Bereicherung.

Theoretisch ausgedrückt: Spracherwerb (auch Schriftspracherwerb)
geschieht immer "generativ".
Vereinfacht gesagt: Von einzelnen, für eine Sprache typischen Buchstaben-Verbindungen, die ich kennenlerne, entstehen immer Übertragungseffekte. Wenn ich eine sogenannte Signal-Gruppe (z.B.nk bei Bank) kennengelernt habe, wird diese an anderer Stelle, bei einem anderen Wort wiedererkannt.
Es entsteht eine wünschenswerte Automatisierung.

Kinder, die gut in Rechtschreiben sind antworten oft auf die Frage, wie sie das gemacht haben: "weiß ich nicht, ist eben so". Das heißt, wer Wortteile und Buchstabengruppen als bekannt abgespeichert hat, wird immer weiter Wörter hinzugewinnen, ganz automatisch und lösungsorientiert.
In dem Sprachspiel Wortmaumau kann Lernlust und Sicherheit unbewusst entstehen. Die Wortbild-Speicherung wird aktiviert: Ausprobieren und Übertragungseffekte werden entstehen.