Lernziele

Lernziel Kreativität

Basis sind alte Reimformen mit dem Zeilenbeginn als Gestaltungsprinzip.
Die rhetorische Figur der Alliteration zeigt sich in der „Koordination inhaltlich zusammengehöriger Begriffe“ wie zum Beispiel Glanz und Gloria, Kopf und Kragen, Tür und Tor.
Auch lautmalerische Ausdrücke haben sich in der alltäglichen Sprache erhalten:
gut und gern, klipp und klar, null und nichtig.

Beim einfachen Wortmaumau Spielen entstehen immer wieder Reime und Anklänge an Redewendungen und eben Wortspielereien.

Lernziele in der Therapie

Wir wollen ein Lernmittel anbieten, das einen eigendynamischen Anteil innerhalb einer Therapie möglich macht. Die graphische Gestaltung ist bewusst nicht der kindlichen Erfahrungswelt entnommen, da auch immer mehr Jugendliche in die Therapie kommen und auch in der Arbeit mit Erwachsenen Sprach- und Sprechförderung wichtig sein kann.

Sicher steht ein anspruchsvolles und differenziertes Angebot von Materialien für Therapien zur Verfügung. Verschiedene Fördermethoden sind in langer und guter Tradition im Einsatz. Sie können sich mit angrenzenden Methoden ergänzen um die intendierten Therapieziele zu erreichen. Spezifische Therapieformen können jedoch zeitweise künstlich und einschüchternd wirken. Für die Schnittstelle zur „normalen Erfahrungswelt“ innerhalb der Stunden und dann im Anschluss an Therapien soll mit Wortmaumau ein Angebot gestellt werden, das sich auch im Alltag als „Spiel für alle Fälle“ eignen kann. (Stichwort: Einbeziehen von Bezugspersonen)

Freie Beschäftigung im schulischen Alltag

Freie Beschäftigung entsteht in verschiedenen Situationen: vom Unterricht bis zu verschiedenen Formen von „betreutem Lernen“ wie Kernzeitbetreuung, Neigungsstunden in der Ganztagsschule, Formen der Freizeitgestaltung auf Klassenfahrten und Schulveranstaltungen, wie Übernachten in der Schule, Treffen mit Austauschschülern, etc.

Eine gelungene Kommunikation ist Voraussetzung für freie Beschäftigung von Gruppen.
Die Vorteile liegen in der Eigendynamik und damit im Weitergeben von Gelerntem an andere. Kann es gelingen Lernziele als ansteckendes Lernverhalten zu gestalten?